Der letzte L-Wurf war am 28.04.2017

Die Spezialzucht für Deutsche Doggen vom Gehrensee ist keine gewerbliche Doggenzucht. Da die Liebhaberzucht mit den beruflichen Aufgaben koordiniert werden muss, sind kurzfristige Zuchtplanungen nicht möglich. Zuchtfrequenz: 12 Würfe in 22 Jahren. Aus diesem Grund sind nur von Zeit zu Zeit Welpen zu erwarten.

Verpaarungen

Bei der Auswahl der Eltern geht es primär darum, die Tierarztkosten auf einem absoluten Minimum zu halten und Wesenseigenschaften, die an den "Großen Bullenbeißer" erinnern, in der Zucht vom Gehrensee nicht aufkommen zu lassen.
Zuchtmethode: Um die negativen Auswirkungen der Inzucht zu vermeiden wird bei den Deutschen Doggen vom Gehrensee grundsätzlich ausgekreuzt. Zur Einhaltung des Tierschutzgesetzes (Qualzuchtparagraph 11b-1) werden schwarze Doggenhündinnen (Boston-Mantel) mit gefleckten Harklekinrüden verpaart. Dadurch werden die tierschutzrelevanten weißen Doppelmerle-Doggen ausgeschlossen. In unserer Doggenzucht kann die Zuchtplanung ganz verschieden sein. Bisher wurden eigene Doggenhündinnen mit fremden gefleckten Doggenrüden verpaart. Es können aber auch Doggenhündinnen mit fremden Genotyp an eigene Doggenrüden angepaart werden. Der Genotyp von Jana und Jarina vom Gehrensee wurde durch die Genetiker von LABOKLIN getestet. Bei beiden Mantelhündinnen wurde kein Harlekin-Gen (H) nachgewiesen. Die weiße Zeichnung ist eindeutig auf das Irish-Spotting-Gen auf dem S-Lokus (Chromosom 20) zurückzuführen. Diese weiße Zeichnung ist tierschutzrechtlich bei Doggenwelpen nicht relevant. Die Irish-Spotting-Zeichnung wurde Anfang des 20. Jahrhunderst erstmals in Irland bei Ratten beschrieben. Im Jahre 2007 wurde dieses Gen auch bei Hunden (u.a. Great Dane) nachgewiesen. Hier weitere Beispiele zu dieser sehr bekannten und sehr häufigen (Boston)-Zeichnung bei anderen Hunderassen.

Fotos unten: Jana, Jarina und Jaro vom Gehrensee


Deutsche Dogge - Harlekinrüde   Deutsche Dogge - Harlekinrüde


Deutsche Dogge - Harlekinrüde   Deutsche Dogge - Harlekinrüde