Deutsche Dogge - Charakter - Wesen - Eigenschaften
Der FCI-Standard-Deutsche Dogge
Der FCI - Standard deutsche Dogge beschreibt hauptsächlich Formeigenschaften der Deutschen Dogge. Das Wesen oder der Charakter wird
gleich am Anfang mit erwähnt. Diese Eigenschaften sind leider stark idealisiert und können zu Irrtümern führen, die den Gebrauch der Dogge stark einschränken können.
Das Problem ist, dass die im Standard beschriebenen idealen Wesenseigenschaften, dem Neuling in Haltung und Aufzucht suggerieren, dass alle beschrieben sehr positiven
Eigenschaften angeboren sind. Diese Auffassung wird durchweg im ersten Lebensjahr im Welpenalter und in der Junghundphase auch bestätigt. Im 2 Lebensjahr, nach dem Eintreten
der Geschlechtsreife, sieht das dann sehr schnell anders aus. Wenn nicht sozialisiert wurde, weil ja alles angeboren ist, kann es später sehr stressig werden. Die Folge:
Die Deutsche Dogge wird ausschließlich als Familienhund gehalten und aus der Öffentlichkeit herausgenommen. Dadurch wird zwar nichts besser, aber der Stress mit den Ordnungsbehörden fällt
dadurch zum großen Teil weg.
Was ist angeboren, was muss entwickelt werden?
Angeboren sind auf jeden Fall die Temperamentseigenschaften eines Hundes. Hinzu kommen alle Instinkte, die typisch für den Hund oder Wolf sind. (Rudeltiereigenschaften, Jagdinstinkt usw.) Viele der veranlagten, für den Menschen positiven Eigenschaften, müssen aber entwickelt werden. Das ist so und das bleibt so, weil sich die Natur nicht nach unseren FCI-Standard richtet.
Was wurde im Doggenstandard an Wesenseigenschaften formuliert?
Freundlich, liebevoll und anhänglich gegenüber ihren Besitzern, besonders gegenüber den Kindern; zurückhaltend gegenüber Fremden. Gefordert wird ein selbstsicherer, unerschrockener, leichtführiger, gelehriger Begleit- und Familienhund mit einer hohen Reizschwelle, ohne Aggressivverhalten. Die Deutsche Dogge wird im Standard mit Eigenschaften beschrieben wie: Stolz, Kraft, Eleganz, Adel und Harmonie. Sie wird verglichen mit einer edlen Statue und bezeichnet als Apoll unter den Hunderassen. Das sind alles ausnahmslos Superlative!
Falsch vestandene Zuchtziele
Diese oben genannten Superlative des Doggenstandards suggerieren, dass diese Eigenschaften auf Grund sorgfältiger, kontrollierter Zucht angeboren sind. Dem ist nicht so!
Es werden insbesondere bei den Wesenseigenschaften nur die Anlagen vererbt. Diese Anlagen müssen durch den Halter entwickelt werden. Sogar die Formeigenschaften sind nicht absolut festgelegt. Allein durch unpassendes Futter kann man aus einem hervorragend veranlagten Doggenwelpen Doggen entwickeln, bei denen "Adel" ein Fremdwort ist.
Lernt ein Doggenwelpe kaum fremde Hunde in den ersten Lebensmonaten kennen, wird das Sozialverhalten alles andere als standardgerecht sein. Leinenaggression könnte eine Folge sein.
Eigenschaften wie Selbstsicherheit und Unerschrockenheit sind hochgradig erziehungsbedingt. Mit anderen Worten: Züchter und Halter sind zu gleichen Teilen für die Entwicklung von Standardeigenschaften wie Charakter oder Wesen verantwortlich. Je früher man mit der Prägung von Wesenseigenschaften beginnt, desto näher wird die erwachsene Dogge an das Idealbild des Standards herankommen.
Was ist angeboren, was muss entwickelt werden?
Angeboren sind auf jeden Fall die Temperamentseigenschaften eines Hundes. Hinzu kommen alle Instinkte, die typisch für den Hund oder Wolf sind. (Rudeltiereigenschaften, Jagdinstinkt usw.) Viele der veranlagten, für den Menschen positiven Eigenschaften, müssen aber entwickelt werden. Das ist so und das bleibt so, weil sich die Natur nicht nach unseren FCI-Standard richtet.
Was wurde im Doggenstandard an Wesenseigenschaften formuliert?
Freundlich, liebevoll und anhänglich gegenüber ihren Besitzern, besonders gegenüber den Kindern; zurückhaltend gegenüber Fremden. Gefordert wird ein selbstsicherer, unerschrockener, leichtführiger, gelehriger Begleit- und Familienhund mit einer hohen Reizschwelle, ohne Aggressivverhalten. Die Deutsche Dogge wird im Standard mit Eigenschaften beschrieben wie: Stolz, Kraft, Eleganz, Adel und Harmonie. Sie wird verglichen mit einer edlen Statue und bezeichnet als Apoll unter den Hunderassen. Das sind alles ausnahmslos Superlative!
Falsch vestandene Zuchtziele
Diese oben genannten Superlative des Doggenstandards suggerieren, dass diese Eigenschaften auf Grund sorgfältiger, kontrollierter Zucht angeboren sind. Dem ist nicht so!
Es werden insbesondere bei den Wesenseigenschaften nur die Anlagen vererbt. Diese Anlagen müssen durch den Halter entwickelt werden. Sogar die Formeigenschaften sind nicht absolut festgelegt. Allein durch unpassendes Futter kann man aus einem hervorragend veranlagten Doggenwelpen Doggen entwickeln, bei denen "Adel" ein Fremdwort ist.
Lernt ein Doggenwelpe kaum fremde Hunde in den ersten Lebensmonaten kennen, wird das Sozialverhalten alles andere als standardgerecht sein. Leinenaggression könnte eine Folge sein.
Eigenschaften wie Selbstsicherheit und Unerschrockenheit sind hochgradig erziehungsbedingt. Mit anderen Worten: Züchter und Halter sind zu gleichen Teilen für die Entwicklung von Standardeigenschaften wie Charakter oder Wesen verantwortlich. Je früher man mit der Prägung von Wesenseigenschaften beginnt, desto näher wird die erwachsene Dogge an das Idealbild des Standards herankommen.
