Die Harlekindogge ein Auslaufmodell

Wo ist die Lobby der gefleckten Deutschen Dogge?

Video © by G. Dieẞel 2025
Mit Lena vom Gehrensee (8 Jahre) durch den Pückler Park Branitz.


Gina mit Hektor



Gina Gina Bianca
   
Annuschka           Kira Jaro
   
Gina     Baal Gina
   
Larmaro Gina
   
Jaro Jaro
   
Diva Dragon         Eyline
   
Dragon Jaro
   
B-Wurf C-Wurf
   
Deutsche Dogge Harlekin Ruede Deutsche Dogge Harlekin Ruede
   
Deutsche Dogge Harlekin Ruede Deutsche Dogge Harlekin Welpe
   
B-Wurf C-Wurf

Die Harlekindogge ist ein gefleckter Farbschlag der Deutschen Dogge mit weißer Grundfarbe. Auf Grund der Qualzuchtbestimmungen und des komplizierten, genetischen Erbganges mehrerer Gene (Polygenie) ist diese Farbvariante der Deutschen Dogge nicht leicht zu züchten. Ein Qualitätsmerkmal unserer Zucht sind immer die eigenen Doggen. Den Namen einer Zucht mit angekauften Harlekindoggen für Zucht und Ausstellung zu profilieren ist keine züchterisches, sondern ein Marketingprinzip.

Die Deutschen Doggen vom Gehrensee waren 30 Jahre lang eine Spezialzucht für weiß-schwarz gefleckte Deutsche Doggen. In 30 Jahren hatte ich nicht einen einzigen blinden oder tauben Doggenwelpen. Durch die angewendete Methode der "Heterosiszucht" haben meine Zuchtdoggen durchschnittlich ein zweistelliges Lebensalter erreicht. Herzprobleme habe ich bei meinen Zuchthündinnen niemals kennengelernt. Knochenkrebs war nur einmal am Anfang bei der Stammmutter meiner Kreuzungszucht ein Thema.

Harlekindogge in Gefahr!

Wo ist die Lobby für die Harlekindogge?

Seit nunmehr 17 Jahren wurde in Deutschland erfolgreich Qualzucht bei der Deutschen Dogge über den Merle-Faktor verhindert. Ohne eine Veränderung der Zuchtmethode war dieser Erfolg nicht möglich.
Da Züchter in diesem Land grundsätzlich für unglaubwürdig gehalten werden, wurde über ein neues Verbot dieser Farbschlag erneut in Frage gestellt. Mehr als 50% Weiß bei einer Harlekindogge wurde als Qualzuchtmerkmal eingestuft. Das bedeutet Ausstellungsverbot und Zuchtverbot! Was sind die Folgen?
Da der Merle-Faktor kein stabiles Gen ist, geht zuerst die Genkopplung zum H-Gen (Weiß-Gen) verloren. Die vielen Grautiger bekommen dann immer größere schwarze Platten, weil sich die Merle-Insertion verkürzt. Am Ende greifen die Welpeninteressenten zu schwarzen Welpen, weil diese edler aussehen.
Diese neue Regel ist ein Zuchtverbot für die Harlekindogge durch die Hintertür und macht die weiß-schwarz gefleckte Dogge zum Auslaufmodell.